Alleinvermittlungsauftrag Kostner Immobilien Immobilienbüro in WienWenn Sie einen Immobilienmakler gefunden haben, der sich um die Vermarktung und den Verkauf Ihres Grundstücks, Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung kümmern soll, gibt es für die Beauftragung des Maklers zwei Arten des Maklervertrages: Sie können mit dem Makler einen Alleinvermittlungsauftrag oder einen schlichten Maklervertrag abschließen. Allerdings gibt es nur bei dem Alleinvermittlungsauftrag eine Verpflichtung zum Tätigwerden für den Makler, daher ist dieser empfehlenswert.

Alleinvermittlungsauftrag

Ein Alleinvermittlungsauftrag, auch Exklusivauftrag genannt, wird vereinbart, wenn nur ein Makler exklusiv mit dem Verkauf der Immobilie beauftragt wird. Der Verkäufer verpflichtet sich damit, während der Laufzeit des Vertrages keinen weiteren Makler mit dem Verkauf zu betrauen. Dafür ist der Makler verpflichtet, sich intensiv um die Vermarktung und den Verkauf  zu bemühen.
Der Vertrag zwischen Eigentümer und Immobilienmakler muss in diesem Fall schriftlich erfolgen und ist auf eine Laufzeit von maximal sechs Monaten begrenzt (bei Wohnungsmieten drei Monate). Hat das Grundstück, das Haus oder die Eigentumswohnung nach Ablauf der sechs Monate noch keinen neuen Eigentümer gefunden, kann der Alleinvermittlungsauftrag verlängert oder in einen schlichten Maklervertrag umgewandelt werden.

Die Beauftragung mittels Alleinvermittlungsauftrages hat für den Verkäufer mehrere Vorteile:

  • Der Eigentümer kann sicher sein, dass der Makler verpflichtend tätig wird und mit hoher Motivation arbeitet.
  • Der Eigentümer hat nur einen Ansprechpartner und spart somit Zeit für wiederholte Absprachen und Terminkoordinierungen.
  • Die Immobilie wird nur aus einer Quelle angeboten und erweckt daher den Anschein von Exklusivität, eine wichtige Voraussetzung für den Bestpreis. Die Exklusivität ist nicht gegeben, wenn das Objekt mehrmals auf derselben Plattform auftaucht, womöglich noch mit unterschiedlichen Angaben zu Größe und Preis.
  • Die Chance auf den bestmöglichen Preis steigt, da es nicht zu Verhandlungen über mehrere Ebenen kommt, die Kaufinteressenten oftmals abschrecken.

Schlichter Maklervertrag

Der schlichte Maklervertrag wird auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und kann jederzeit gekündigt werden. Er erlaubt dem Makler die Immobilie anzubieten, verpflichtet ihn aber nicht zum Tätigwerden. Der Eigentümer verpflichtet sich lediglich dem Makler im Erfolgsfall die vereinbarte Provision zu zahlen und behält das Recht zur Beauftragung weiterer Makler oder zum Selbstverkauf der Immobilie.

Mit dem schlichten Maklervertrag versucht der Eigentümer sich alle Möglichkeiten offen zu halten und hofft, dass das Prinzip: „Viele Jäger sind des Hasen Tod“ zum Tragen kommt. Meist ist es aber so, dass es nach dem Prinzip: „ Viele Köche verderben den Brei“ abläuft, da die verschiedenen Makler gewöhnlich auf denselben Plattformen inserieren und damit, gerade wenn qualitativ sehr unterschiedliche Bilder und Beschreibungen sowie abweichende Preise und Eckdaten zur Immobilie verwendet werden, der Interessent verwirrt, daher misstrauisch wird. Der Interessent vermutet eine schwer verkäufliche Immobilie oder hat den Eindruck, dass der Verkäufer unter Zeitdruck steht und die Immobilie loswerden muss. Bestpreise lassen sich unter diesen Bedingungen sicher nicht erzielen.
Aufgrund der fehlenden Verpflichtung zum Tätigwerden kann es beim schlichten Maklervertrag auch dazu kommen, dass die beauftragten Makler mit wenig Engagement an die Vermarktung gehen und alles Aufwändige weglassen.

Oft werden schlichte Maklerverträge vom Makler nur deshalb akzeptiert, weil er dringend Aufträge benötigt, was gewöhnlich nicht für ihn und seine Arbeit spricht.

Kündigung des Maklervertrages

Der schlichte Maklervertrag, der im eigentlichen Sinne eher eine lose Absichtserklärung denn einen Vertrag darstellt, kann jederzeit ohne Angaben von Gründen sowohl vom Verkäufer als auch vom Makler gekündigt werden.

Der Alleinvermittlungsauftrag wird auf eine gewisse Zeit abgeschlossen (max. 6 Monate, bei Mietwohnungen max. 3 Monate) und kann während dieser Zeit nur aus wichtigem Grund gekündigt werden.
Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn sich der Makler als untätig oder unverlässlich oder unhöflich erweist, sodass die Interessen des Auftraggebers bei einem Festhalten am Vertrag gefährdet wären.

Informationen zu den Maklerprovisionen bekommen Sie hier


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