Grundregeln des Home Stagings

home-stagingEs gibt einige Grundregeln für das Home Staging bzw. das Präsentieren von Immobilien, die ich kurz erläutern möchte. Wer sich gern tiefer in das Thema einarbeiten möchte, dem sei das Buch „Home Staging“ von Houghton, Humberg & Rieck empfohlen, welches auch viele „Vorher/Nachher“-Beispielbilder und Checklisten enthält.

Home Staging: Wie man Menschen in Immobilien verliebt. Ein Praxishandbuch für Verkäufer von Immobilien

1.Licht

Ein helles Zimmer wirkt größer und freundlicher. Dunkle Räume drücken auf die Stimmung und damit auf das Wohlbefinden. Wenn Interessenten die gesuchte Immobilie beschreiben sollen, dann sagen sie fast immer „hell und freundlich“. Deshalb ist es wichtig, dass die Räume hell erleuchtet sind, speziell während der dunkleren Jahreszeit, aber auch im Sommer. Dabei spielt auch die Lichtfarbe eine Rolle, denn warmes Licht erzeugt positive Gefühle.

2.Farbe

Farbe beeinflusst den ersten Eindruck in einem sehr hohen Maß. Es gibt Farben, die positive Gefühle hervorheben und andere, die das eher nicht tun, wobei die Reaktionen sehr individuell verschieden sein können. Helle Farben sind neutral und daher zu bevorzugen. Wichtig ist ebenfalls, dass die gesamte Immobilie farblich einheitlich gestaltet ist und damit eine Stimmigkeit ausstrahlt.
3.Ordnung

Räume, in den viele Dinge ungeordnet umherliegen, wirken unruhig und lenken den Blick vom Eigentlichen ab. Außerdem wirken die Zimmer dadurch auch kleiner. Dagegen hilft Aufräumen!

4.Platz

Die Sorge, ob die Immobilie auch ausreichend groß ist und man alles hineinbekommt, schwingt bei fast allen Interessenten mit. Daher ist es wichtig, dass die Räume nicht vollgestellt sind (auch nicht Abstellräume). Der Interessent sollte den Eindruck bekommen, dass da noch einiges mehr hineinginge. Vollgestopfte Regale und Schränke vermitteln den Eindruck, dass nicht genügend Platz vorhanden ist und wer möchte schon etwas kaufen, was gefühlt zu klein ist. Deshalb, als Faustformel, nicht mehr als 80% des Möglichen ausnutzen.

vorher-nachher5.Sauberkeit

Auch wenn der Käufer eine gebrauchte Immobilie bekommt, so ist sie doch für ihn neu. Dementsprechend ist es wichtig, dass alles sauber ist und den Eindruck vermittelt, dass es sich um einen Erstbezug handelt. Es kann also nicht sauber genug sein!

  1. Kleinere Reparaturen

Quietschende und schlecht schließende Türen, abgebrochene Griffe, Flecken an der Wand etc. Oft sind es Kleinigkeiten, die einfach zu beheben sind und nicht viel Geld kosten, aber wenn die Reparaturen vernachlässigt werden, können sie einem viel Geld kosten, weil sie dem Käufer als Argument in der Preisdiskussion in die Karten spielen.

  1. Duft

Wenn Interessenten einen Raum betreten, entscheidet unbewusst das Raumklima und der Geruch darüber, ob sie ihn als angenehm empfinden oder nicht. Abgestandene Luft, Küchengerüche etc. sind für die meisten Menschen unangenehm und verhindern, dass sich der Interessent länger als nötig aufhält und verringern deshalb die Chance auf einen Kauf zu einem höchstmöglichen Preis.

  1. Entpersonalisieren

Alles, was mit Ihnen als Eigentümer direkt zu tun hat, reduziert die Chance, dass sich der Interessent als neuer Eigentümer fühlt. Persönliche Gegenstände, wie z.B. die Bildergalerie mit den Kindern, Pokale, Urkunden, sehr individuelle Dekoration etc., sollten entfernt werden und ggf. durch neutrale Gegenstände ersetzt werden.

  1. Garten, Balkon, Terrasse

Die Außenanlagen dienen den meisten Menschen als Ort der Entspannung und der schönen Stunden. Wer einen ungepflegten Garten sieht, kann schnell zu dem Eindruck gelangen, dass da viel Arbeit auf ihn wartet und/oder die Pflege kaum zu bewältigen ist. Mähen, Hecke schneiden, Büsche stutzen, Moos entfernen etc. sind deshalb notwendig.

  1. Haustiere

Haustiere sind wie Familienmitglieder und vielen Eigentümern ans Herz gewachsen. Demgegenüber mögen allerdings viele Interessenten keine Haustiere, haben vielleicht sogar Angst oder leiden unter Allergien. Bringen Sie deshalb Ihre Haustiere rechtzeitig vor den Besichtigungen zu Freunden oder Verwandten, beseitigen Sie Haare, Käfige, Futternäpfe etc. und lüften Sie ausreichend.

  1. Alte Möbel

Gerade nach Erbschaften stellt sich oft die Frage, was mit den alten Möbeln passieren soll. Sie können davon ausgehen, dass die allermeisten Interessenten die Möbel nicht übernehmen wollen und sie eher störend wirken, weil sie der Immobilie die Atmosphäre von alt und gebraucht verleihen. Das steht dem Wunsch nach hell, freundlich und unverbraucht gegenüber, also lieber weg damit.

Zusammenfassend kann über Home Staging gesagt werden, dass damit die Immobilie so präsentiert wird, dass störende Elemente entfernt und verkaufsfördernde hinzugefügt werden. Bei allen persönlichen Vorlieben der Verkäufer gilt unabdingbar der Leitsatz: „ Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler!“

Wenn Sie den Höchstpreis für Ihre Immobilie erzielen wollen und dazu mein Know How nutzen möchten, dann rufen Sie mich an und vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Gespräch mit mir. Ein Gespräch, welches sich für Sie auszahlt, egal, wie Sie sich danach entscheiden!

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